28

 

„Wir haben alles eingeladen und sind abfahrbereit, Renata.

Brauchst du noch mehr Zeit, bevor wir aufbrechen?"

Renata, die auf der Schottereinfahrt vor dem Jagdhaus stand, drehte sich um, als sich Nikolai ihr von hinten näherte. „Nein. Weiß Gott nicht. Ich kann's nicht erwarten, endlich von hier wegzukommen."

Schützend schlang er seine Arme um sie, hüllte sie in seine Stärke ein. „Ich habe eben mit Gideon geredet. Tegan, Rio und die anderen kommen gut voran. Sie sollten im Lauf der nächsten Stunde an unserem vereinbarten Treffpunkt sein."

„Okay. Gut."

Renata lehnte sich in seine Umarmung, froh über seine schützende Wärme ... und seine Liebe. Nikolai hatte sie in ihrem Laubzelt in den Armen gehalten, bis die Sonne untergegangen war, und ihre Ängste mit seinem Körper zum Verschwinden gebracht, sie entrückt aus der hässlichen Realität dessen, was sie ursprünglich zusammengebracht hatte - und was sie vielleicht in dieser Nacht erwartete, wenn sie endlich die Gelegenheit hätten, auf Edgar Fabien zu treffen.

Aber Tatsache war, dass sie sich Sorgen machte, was sie möglicherweise vorfinden würden. Sie war halb verrückt vor Sorge, und auch wenn Nikolai nichts gesagt hatte, das sie vermuten ließ, dass auch er seine Zweifel hatte, konnte sie doch sehen, dass er düstere Gedanken wälzte. Gedanken, die er offenbar vor ihr verbergen wollte.

„Du kannst es mir sagen, weißt du." Sie schlüpfte aus seinen Armen und drehte sich zu ihm um. „Wenn du ein schlechtes Gefühl hast wegen heute Nacht ... dann kannst du es mir sagen."

Etwas flackerte über sein Gesicht, aber er sprach es nicht aus. Er schüttelte den Kopf und drückte ihr rasch einen unschuldigen Kuss auf die Stirn. „Ich weiß nicht, in was für eine Situation wir bei Fabien hineinlaufen. Aber ich kann dir eins sagen: Was immer auch passiert, ich bin an deiner Seite, Okay? Wir schaffen das schon."

„Und sobald wir Fabien haben, holen wir uns Mira", sagte sie und sah ihm forschend in die Augen. „Stimmt's?"

„Klar", sagte er, und sein unverwandter, stählerner Blick hielt sie aufrecht. „Ja, ich versprech's dir. Ich hab dir doch mein Wort gegeben. Ich werde dich nicht enttäuschen."

Wieder zog er sie an sich und packte sie mit einem Griff, so fest, als wollte er sie nie mehr loslassen. Auch Renata hielt ihn, lauschte dem starken, rhythmischen Dröhnen seines Herzschlages unter ihrem Ohr ... und fragte sich, warum ihr eigener Puls ihr so warnend in den Adern hämmerte wie eine Totenglocke.

 

Auf dem abgelegenen, vierzig Hektar großen Waldgrundstück einige Stunden nördlich von Montreal wurde die abendliche Stille vom kettensägeartigen Kreischen eines Außenbordmotors unterbrochen, der ein Rennboot über einen einsamen See trieb. Das Grundstück, der See und auch das Fortbewegungsmittel, das man Dragos zur Verfügung gestellt hatte, um diesen Ort zu erreichen, gehörten Edgar Fabien.

Obwohl Fabien in letzter Zeit eine Enttäuschung gewesen war, musste Dragos zugeben, dass es doch klug von ihm gewesen war, zwei unterschiedliche Anfahrtswege zu dieser wichtigen Versammlung zu organisieren. Während die übrigen Teilnehmer bereits letzte Nacht mit dem Wagen angekommen waren, war heute Abend dieses Rennboot entsandt worden, um Dragos zum kleinen Anlegesteg auf der rückwärtigen Seite des Anwesens zu bringen, nachdem das Wasserflugzeug, das ihn aus der Stadt geholt hatte, am anderen Ende des Sees gelandet war. Seit Dragos vor einigen Wochen bei einem Zusammenstoß mit dem Orden einen schweren Rückschlag erlitten hatte, bewegte er sich im öffentlichen Raum mit erhöhter Vorsicht, von anderen, neuen Sicherheitsmaßnahmen ganz zu schweigen. Er war schon zu weit gekommen, um unnötige Risiken einzugehen. Hatte schon zu verdammt viel riskiert, um seine Errungenschaften jetzt aus Unvorsichtigkeit oder Inkompetenz von anderen zu verspielen.

Er warf dem anderen Passagier, der mit ihm im Boot saß, einen verächtlichen Blick zu. Das Gesicht des Jägers wirkte im milchigen Schein des Mondes gelassen, sein riesenhafter Körper war völlig reglos, als der Fahrer das Lenkrad drehte und der Kiel des Rennbootes in einem schrägen Winkel durch das Wasser schnitt, auf den einsamen Anlegesteg zu, der vor ihnen am Seeufer lag.

Der Jäger musste wissen, dass er seinem eigenen Tod entgegenfuhr. Er hatte bei seiner Mission versagt, den Gen Eins in Montreal zu töten, und darauf stand strenge Bestrafung. Dragos würde sich noch heute Nacht um ihn kümmern, und wenn sich diese Abstrafung als zusätzliche Demonstration seiner Macht vor den Leutnants benutzen ließ, die jetzt zu seinem Empfang versammelt waren, umso besser.

Der Motor des Bootes wurde heruntergefahren, als sie den schlichten, unbeleuchteten hölzernen Landesteg erreichten, wo Edgar Fabien sie schon erwartete. Abgaswolken stiegen von der Wasserfläche auf, widerlich süß. Fabiens tiefe Verbeugung und kriecherischer Willkommensgruß hatten eine ähnliche Wirkung.

„Sir, es ist die Ehre meines Lebens, Sie auf meinem Anwesen begrüßen zu dürfen."

„In der Tat", meinte Dragos gedehnt, als er aus dem Boot auf die dunklen Holzplanken des Landesteges trat. Er machte dem Jäger ein Zeichen, ihm zu folgen, und ihm entging nicht Fabiens Reaktion auf die Größe und mächtige Statur des Gen Eins, der ihm aufs Wort gehorchte. „Sind drinnen alle versammelt?"

„Jawohl, Sir." Fabien richtete sich wieder auf und eilte an Dragos' Seite. „Ich habe gute Neuigkeiten. Der Krieger, der aus seiner Haft entkommen ist, wurde eliminiert. Sowohl er als auch die Frau, die ihm zur Flucht verholfen hat. Einer meiner Lakaien hat das Paar aufgespürt, und letzte Nacht habe ich ein Team meiner besten Agenten geschickt, um das Problem endgültig zu beseitigen."

„Sind Sie sicher, dass der Krieger tot ist?" Fabiens selbstzufriedenes Lächeln war unerträglich. „Darauf würde ich mein Leben verwetten. Mit dieser Aufgabe habe ich eine Spezialeinheit betraut. Ich habe volles Vertrauen in ihre Fähigkeiten."

Dragos grunzte unbeeindruckt.„Was für eine Annehmlichkeit es doch sein muss, seinen Untergebenen solches Vertrauen entgegenbringen zu können."

Fabiens selbstbewusste Miene schwand bei der Anspielung, er räusperte sich unbehaglich. „Sir ... noch einen Augenblick, wenn Sie gestatten."

Dragos entließ den Jäger mit einem kurzen Winken. „Geh zum Haus hinauf und warte dort auf mich. Sprich mit niemandem."

Als der Gen Eins-Killer davonging, blieb Dragos stehen und warf Fabien einen ungeduldigen Blick zu.

„Sir, ich hatte gehofft . . nun, zur Feier dieses wichtigen Ereignisses hielt ich ein Geschenk für Sie für angebracht", stammelte er.

„Ein Geschenk?" Bevor Dragos fragen konnte, was Fabien zu haben glaubte, das ihn interessieren konnte, schnippte Fabien mit den Fingern, und aus den Schatten der umgebenden Bäume erschien ein Agent, der ein kleines Kind vor sich herschob. Das Mädchen schien verloren im Dunkeln, ihr blondes Haar schimmerte golden wie Maisblüte, ihr winziges Gesicht war gesenkt. „Was hat das zu bedeuten?"

„Eine kleine Stammesgefährtin, Sir. Mein Geschenk für Sie."

Dragos starrte die Göre an, alles andere als beeindruckt.

Stammesgefährtinnen waren unter der menschlichen Bevölkerung durchaus selten, das stimmte, aber was er brauchte, war Zuchtmaterial in fruchtbarem, gebärfähigem Alter. Dieses Mädchen würde erst in einigen Jahren geschlechtsreif sein - was für Fabien zweifellos ihre Attraktivität ausmachte.

„Behalten Sie sie", sagte Dragos und setzte seinen Weg zum Versammlungsort fort. „Ihr Mann soll das Boot über den See zurückfahren, während wir tagen. Ich funke ihn an, wenn ich ihn wieder brauche."

„Los", befahl Fabien dem Mann, dann war er wieder an Dragos' Seite, so unterwürfig wie ein Hund, der um Tischabfälle bettelt. „Sir, was das Kind betrifft ... wirklich, Sie müssen es selbst sehen. Sie besitzt eine außerordentliche Gabe, die Sie mit Sicherheit schätzen werden. Sie ist ein Orakel, Sir. Ich habe es selbst gesehen."

Gegen seinen Willen wurde Dragos nun doch neugierig.

Seine Schritte verlangsamten sich, dann blieb er stehen.

„Bringen Sie sie her."

Als Fabien sich umdrehte, wurde sein diensteifriges Grinsen sogar noch breiter. „Jawohl, Sir."

Das Kind wurde wieder zu ihm geführt, ihre Schritte waren widerwillig, sie stemmte störrisch die Fersen in den Sand und die Fichtennadeln, die den kleinen Abhang zum Anlegesteg bedeckten. Sie versuchte, sich von dem Vampirwächter, der sie festhielt, loszumachen, aber die Anstrengung war umsonst. Er stieß sie einfach vorwärts, bis sie direkt vor Dragos stand. Sie hielt ihr Kinn weiter fest auf die Brust gedrückt, die Augen gesenkt, und starrte auf ihre Füße.

„Heb den Kopf", befahl Fabien und gab ihr kaum Zeit, zu gehorchen. Schon nahm er ihren Kopf in beide Hände und zwang sie aufzusehen. „Und nun mach die Augen auf. Los!"

Dragos wusste nicht, was ihn erwartete. Die verblüffende Helligkeit ihrer Augen traf ihn völlig unvorbereitet. Die Iriskreise des Mädchens waren durchsichtig wie Glas - makellose Spiegel, die ihn sofort in ihren Bann schlugen. Er war sich vage bewusst, dass Fabien ein erregtes Zischen ausstieß, aber Dragos' ganze Aufmerksamkeit lag nun auf dem Kind und dem unglaublichen Glanz seiner Augen.

Und dann sah er es ... in der ruhigen Spiegelung ein rasches Aufblitzen von Bewegung. Er sah eine Gestalt, die sich durch tiefe Schatten bewegte - ein Körper, den er als seinen eigenen erkannte. Das Bild wurde deutlicher, je länger er hinstarrte. Er war gebannt und begierig, mehr von der Gabe zu sehen, die Fabien beschrieben hatte.

Er war es tatsächlich.

 

Und es war auch sein Stützpunkt. Selbst so, in dunkle Nebel gehüllt, waren ihm die Bilder, die da gespiegelt wurden, bis ins Detail vertraut. Er sah das unterirdische Labor, die vergitterten Zellen . . den Käfig aus UV-Strahlen, der seine größte Waffe enthielt für den Krieg, den er nun schon seit Jahrhunderten vorbereitete. Alles war da und wurde ihm in den Augen dieser kleinen Stammesgefährtin gezeigt.

Aber dann, schlagartig, sah er Entsetzliches.

Sein makelloses Labor, so gut gesichert und in Ordnung gehalten, lag in Trümmern. Die vergitterten Zellen waren aufgebrochen worden. Und der Käfig aus UV-Licht . . war leer.

„Unmöglich", murmelte er, von einem grimmigen, wütenden Entsetzen gepackt.

Er blinzelte heftig, mehrere Male, wollte die Vision aus seinem Kopf verscheuchen. Als er die Augen wieder öffnete, sah er etwas Neues in den verdammenswerten Augen des Kindes ... etwas sogar noch Unbegreiflicheres.

Er sah sich selbst, wie er um sein Leben winselte.

Schluchzend, gebrochen.

Jämmerlich.

Besiegt.

„Soll das ein verdammter Witz sein?" Seine Stimme zitterte - sowohl vor Wut als auch von etwas anderem, einem Gefühl der Schwäche, das er sich selbst nicht eingestehen konnte. Er riss die Augen von dem Mädchen los und richtete seinen Blick auf Fabien. „Was zur Hölle hat das zu bedeuten?"

„Ihre Zukunft, Sir." Fabiens Gesicht war sehr blass geworden. Sein Mund zuckte einen Augenblick tonlos, und schließlich stotterte er: „Das Kind .. Sie müssen wissen, sie ist ein Orakel. Sie hat mir gezeigt, wie ich hier stand, bei dieser Versammlung, und Ihnen eine Vision Ihrer Zukunft zeigte, die Sie ungemein erfreut hat. Als ich das sah, wusste ich, dass ich sie für Sie aufheben musste, Sir. Ich musste sie Ihnen um jeden Preis zum Geschenk machen."

Dragos' Blut war glühende Lava in seinen Adern. Für diese Beleidigung sollte er den Idioten an Ort und Stelle töten. „Offenbar haben Sie da etwas falsch gedeutet."

„Nein!", rief Fabien, packte das Mädchen und wirbelte sie zu sich herum. Er schüttelte sie heftig. „Zeig's mir noch mal!

Beweise ihm, dass ich mich nicht geirrt habe, du verdammtes Gör!"

Dragos, reglos wie ein Stein, sah zu, wie Fabien in ihre Augen spähte. Das entsetzte Aufkeuchen des Leiters des Dunklen Hafens sagte ihm alles, was er wissen musste. Er zuckte zurück, weiß wie ein Laken. So entsetzt, als hätte er eben seine eigene Ermordung mitangesehen.

„Das verstehe ich nicht", murmelte Fabien. „Es ist auf einmal alles anders. Sie müssen mir glauben, Sir! Ich weiß nicht, wie sie es geschafft hat, die Vision zu ändern, aber jetzt lügt die kleine Hexe. Es kann nicht anders sein!"

„Schaff sie mir aus den Augen", knurrte Dragos den Agenten an, der sie festhielt. „Ich nehme sie mit, wenn ich gehe, aber bis dahin kommt sie mir nicht mehr unter die Augen."

Der Wächter nickte und nahm das Kind mit, zerrte es praktisch zum Haus hinauf.

„Sir, ich bitte Sie", flehte Fabien. „Vergeben Sie mir für diesen ... unglückseligen Fehler."

„Mit Ihnen befasse ich mich später", sagte Dragos und gab sich keine Mühe, den drohenden Unterton seiner Worte abzumildern.

Er machte sich wieder auf den Weg zum Versammlungsort, entschlossener denn je, ihnen allen seine Autorität - seine beispiellose Macht - zu demonstrieren.

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